Linksammlung Methoden

Erstellt am 29 Aug 2015 21:55 - Zuletzt geändert: 09 Aug 2019 11:31

Rechtliche Hintergrundinformationen

Sozialrechtliche Regelungen des SGB V zur Beurteilung von Therapiemethoden


Richtlinien und Informationen des G-BA


Informationen des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK)


Verfassungsrechtliche Grundlage


Methodenbewertung

Methodenbewertung im (unter-)gesetzlichen Auftrag durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)


Evidenz-Quellen allgemein

Zugang zu zusammenfassenden Bewertungen wissenschaftlicher Aussagen (Quellen "aggregierter Evidenz") - allgemein oder im MDKN verfügbare Quellen (alphabetisch nach Instituts-/Organisationsname):

Quellen in deutscher Sprache:


Quellen in englischer Sprache:

  • AETNA - Medical Clinical Policy Bulletins (CPBs - Alphabetical)
  • AHRQ - Evidence-based Practice Evidence Reports Die Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) bietet evidenzbasierte Informationen in englischer Sprache im Auftrag der US-amerikanischen Bundesregierung an. Das Institut ist Nachfolgeorganisation der berühmten Agency for Health Care Policy and Research - AHCPR).
  • Horizon Blue Cross Blue Shield of New Jersey: Medical Policy Manual
  • BestBETs - BET steht für "Best Evidence Topic Report" und bezeichnet eine Modifikation der Clinically Appraised Topics für die Notfallmedizin. Urheber der BETs war die Abteilung Notfallmedizin des Manchester Royal Infirmary Krankenhauses.
  • CADTH - Canadian search interface for the Health Technology Assessment (HTA) database
  • Cochrane Library - Kurzfassungen (Abstracts) aus der Cochrane Library mit der Möglichkeit, diese kostenlos zu durchsuchen und auszudrucken.
  • CRD databases - Das "Centre for Research and Dissemination" (CRD) bietet freien Zugriff auf folgende thematisch voneinander abgegrenzte Datenbanken: DARE - Database of Abstracts of Reviews of Effects - eine Datenbank mit Kurz-Zusammenfassungen von Studien und Übersichtsarbeiten; NHS EED - NHS Economic Evaluation Database - eine Datenbank gesundheitsökonomischer Bewertungen sowie die Gesundheitstechnologiebewertungen in der HTA-Datenbank (Health Technology Assessment Database). Leider werden die Datenbanken seit 2015 nicht mehr weiter gefüllt, man kann nur noch die vorhandenen Bestände durchsuchen.
  • ECRI (formerly "Emergency Care Research Institute") - Evidence-based Medicine
  • EUnetHTA-Network ist die Liste der derzeit im europäischen HTA-Netzwerk aktiven Organisationen.
  • "www.evidence.nhs.uk" - Nachfolgeportal der "National Library of Guidelines" im Angebot des britischen NICE.
  • EvidenceAlerts - ist eine Service-Seite, die gemeinsam von den Herausgebern des British Medical Journal (BMJ Publishing Group) und der Abteilung für Medizinische Informatik der berühmten kanadischen McMaster Universität herausgegeben wird. Die Seite bietet eine durchsuchbare Datenbank mit Zusammenfassungen aus über 110 Zeitschriften, die nach strengen wissenschaftlichen Kriterien zusammengefasst sind. Die Zusammenfassungen bzw. Evidenzbewertungen werden in beinahe täglichem Rhythmus online zur Verfügung gestellt. Eine kostenlose Registrierung ist erforderlich, um die Seite benutzen zu können.
  • Handbook of Non-Drug interventions (HANDI) HANDI aims to make ‘prescribing’ a non-drug therapy almost as easy as writing a prescription. The topics in HANDI have been developed by the HANDI Project team and information is supported by appropriate evidence.
  • HTAi vortal eine Suchmaschine speziell für HTA-Quellen, erstellt von der Health Technology Assessment International (HTAi) Interest Sub-Group on Information Resources (IRG).
  • INAHTA (International Network of Agencies for Health Technology Assessment): Liste der Mitgliedsorganisationen.
  • NHS evidence - Evidenz- und Leitlinien-Suchmaschine des britischen NICE unter einer gemeinsamen Web-Oberfläche (Früher: National Library of Guidelines).
  • TRIP Database - ein sehr empfehlenswerter (womöglich der empfehlenswerteste!) Zugang zu verschiedenen anerkannten Evidenz-Quellen. Bei der TRIP Database handelt es sich nicht eigentlich um eine Datenbank, sondern um eine spezielle Suchmaschine, die mehrere Datenbanken und Internetquellen gleichzeitig durchsucht. Die TRIP Database wurde 2006 durch ein Team des „Centre for Evidence-Based Medicine“ "www.cebm.net" unter Leitung von Professor Paul Glasziou evaluiert; es handelt sich um eine anerkannte Quelle für Publikationen mit bereits bewerteter Evidenz. Trip Database ist der "Google der evidenzbasierten Medizin". Die Benutzung ist im wesentlichen selbsterklärend, die Ergebnisse werden aufbereitet nach Art der Quelle (Leitlinien, systematische Reviews etc.) und nach geographischen Regionen.
  • WHO Health Evidence Network (HEN). Das WHO Health Evidence Network (HEN) enthält Evidenz-Informationen mit Schwerpunkt auf öffentliche Gesundheitspflege. Leider sind nur wenige der "Reports" aktuell, doch handelt es sich um eine sehr anerkannte Informationsquelle.

Informations- und Evidenzquellen zu alternativen und komplementären Methoden



Zitierfähige allgemeine medizinische Informationsquellen

Qualitativ hochwertige oder fachlich allgemein anerkannte, zitierfähige medizinischen Informationen, die nicht streng auf die Bewertung wissenschaftlicher Evidenz fokussieren - allgemein oder nach Registrierung frei verfügbare Quellen (alphabetisch nach Instituts-/Organisationsname) in deutscher oder englischer Sprache:

  • A.D.A.M. Medical Encyclopedia der U.S. National Library of Medicine
  • eMedicine - Medical Reference ist eine kommerziell betriebene Seite des Anbieters Medscape, die einige Inhalte frei zur Verfügung stellt. Medscape ist einer der größten Anbieter medizinischer Datenbanken und Literatur weltweit. Die meisten Inhalte in eMedicine sind leider nur für zahlende registrierte Nutzer zugänglich.
  • Flexikon des DocCheck-Verlages.
  • Gesundheitsinformation.de ist eine Veröffentlichung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Erfüllung seines gesetzlichen Auftrages zur Aufklärung der Öffentlichkeit in gesundheitlichen Fragen.
  • Klinikmanual Chirurgie von Prof. Dr. Rudolf Bumm, Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
  • MedicalCRITERIA.com s a project mainly edited by Guillermo Firman, M.D. and targeting concepts related to diseases definitions, classifications, indications and contraindications of medical knowledge.
  • Med-Serv.de - ein Verzeichnis Medizinischer Abkürzungen mit zusätzlichen Erklärungstexten sowie ein Atlas der gastroenterologischen Endoskopie. Die Seite wird von dem Facharzt für Innere Medizin Stefan Südfeld gepflegt, der seit 2011 beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Aachen tätig ist.
  • Medscape Deutschland bietet auch Informationen in deutscher Sprache für Ärzte an, die sich (derzeit noch kostenfrei) registrieren.

Medscape verfügt über einen riesigen Autoren- und Editorenpool von mehr als 10,000 Ärzten. Für die (bislang nur englisch-sprachigen) eMedicine-Seiten erfolgt zudem ein vier- bzw. fünfstufiger Peer-Review-Prozess durch Ärzte und/oder Pharmazeuten. Alle Inhalte werden nach Aussagen der Webseitenredaktion unter "Evidenz"(EbM)-Gesichtspunkten aufbereitet.


Informations- bzw. Evidenzquellen, die nicht zur freien Verfügung stehen

Kostenpflichtige Evidenz-Quellen (alphabetisch nach Instituts-/Organisationsname) in deutscher Sprache:

  • infomed online - infomed-screen Index ist ein Schweizer Informationsdienst, der evidenzbasierte medizinische Informationen über das Web und in Form eines sehr guten Newsletter (kostenpflichtig zu abonnieren) in deutscher Sprache zugänglich macht. "infomed-screen" vermittelt Basiswissen zur aktuellen medizinischen Evidenz. Die wichtigsten Studien aus den führenden medizinischen Fachzeitschriften können hier in strukturierten Zusammenfassungen auf Deutsch konsultiert werden. Mehrere Jahre alte Texte stehen gratis zur Verfügung; neuere infomed-screen-Nummern müssen aber abonniert oder online gekauft werden.

Kostenpflichtige Evidenz-Quellen (alphabetisch nach Instituts-/Organisationsname) in englischer Sprache:

  • ACP Journal Club - Beim ACP Journal Club handelt es sich um die älteste EbM-Meta-Datenquelle. Leider ist der ACP Journal Club in den aktuellen Ausgaben (seit 2008) kostenpflichtig, ein Zugang ist aber z.B. in der Ovid EBMR Datenbank enthalten.
  • BMJ Best Practice. Nachfolge-Organ von "BMJ Clinical Evidence". BMJ Best Practice fasst wissenschaftliche Belege unter dem Aspekt klinischer Fragestellungen zusammen und hat daher einen direkten "Gebrauchswert" für Praktiker. Artikel werden 2 Jahre nach der Publikation für den allgemeinen Gebrauch frei gegeben.
  • Cochrane Library - Vollzugang - Die Cochrane Library ist leider nur mit kostenpflichtiger Lizenz benutzbar. In Deutschland existiert keine nationale Lizenz, nur einzelne Institutionen (wie das Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin oder die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin) ermöglichen ihren Mitgliedern einen Zugang ohne weitere individuelle Kosten.
  • DynaMed DynaMed ist eine praxisorientierte EBM-Seite - registrierungspflichtig; es gibt aber eine kostenlose Testphase.
  • EBMR - Evidence based Medical Reviews Eine Zusammenstellung von Evidenz-Datenbanken des Anbieters Ovid.
  • UpToDate® ist als evidenzbasiertes Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen konzipiert und bietet lehrbuchartige Texte und Handlungsempfehlungen an, die sich vorwiegend an klinisch tätige Ärzte richten. Fragestellungen mit ungenügendem Forschungsstand werden nach dem Prinzip der "Best available Evidence", also gemäß der besten verfügbaren Erkenntnisse beantwortet.

Zuguterletzt

  • InfoMeD - Eine Datenbank der MDS/MDK-Gemeinschaft - nur für MDK zugänglich.
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