ICF

Erstellt am 08 Aug 2016 18:42 - Zuletzt geändert: 29 Jan 2021 16:49

Den eher pathologisch und funktional ausgerichteten Konzepten des Sozialgesetzbuches stellt die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit - ICF noch die Dimension des sozialen Zustands zur Seite.
Die Anwendung der ICF ist in der Rehabilitations-Richtlinie des Gemein­samen Bundes­aus­schusses (G-BA) verankert.
Die ICF definiert Krankheiten ebenso wie Behinderungen als Störungen auf einer oder mehreren der vier Ebenen Körperfunktionen (Ebene "b" wie "body"), Körperstrukturen (Ebene "s" wie "Struktur"), Aktivitäten und Partizipation (Ebene "d" wie "daily" oder "domain") sowie Umweltfaktoren (Ebene "e" wie "environment").

Die ICF ist die Nachfolgerin der Internationalen Klassifikation der Schädigungen, Fähigkeitsstörungen und Beeinträchtigungen (ICIDH) von 1980 (WHO 1980).
Die ICF wurde von der 54. Vollversammlung der WHO, an der auch Vertreter der Bundesregierung teilgenommen haben, im Mai 2001 verabschiedet.

Die endgültige deutsche Fassung stammt vom Oktober 2005.

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